Roger Stein
Shownotes
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Unsere Musik in dieser Folge:
Roger: Mani Matter - dr Alpeflug
Andreas: Stephan Eicher & Youssou N'Dour - Der Rand der Welt
Jérôme: Kate Bush - Cloudbusting (nochmal weils so schön ist)
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00:00:02: Soundtrack of life.
00:00:05: Geschichten,
00:00:06: die das Leben schrieb.
00:00:15: So
00:00:32: gesperrt uns Licht ausgemacht und dann vielleicht.
00:00:36: Gut, wir haben heute einen Gast der sitzt nicht in Deutschland.
00:00:40: Das hatten wir auch schon mal, dass unsere Gäste im Ausland saßen.
00:00:43: Der sitzt noch nicht einmal in der Europäischen Union weil...
00:00:47: Er sitzt heute in der europäischen Union.
00:00:49: Wer ist in Italien?
00:00:51: Dann sitzt er in der EU.
00:00:52: Da sitzt aber normalerweise nicht denn normalerweise sitzt er nämlich in der Schweiz.
00:00:56: die gehört zwar zu Europa aber nicht zur Europäischen Union.
00:00:59: Herzlich willkommen Roger Stein.
00:01:01: Vielen Dank für die Einladung, schön dass ich hier sein darf!
00:01:03: Und du bist
00:01:03: wasch-echter Schweizer?
00:01:04: Ja das stimmt.
00:01:05: also, ich kann so richtig voll Schwitze Deutsch reden weil eigentlich ist Schweizerdeutscher einfach deutsch eins Punkt Null Weil es ist eigentlich mittelhochdeutsch, weil kleine Bergvölker haben wichtige Entwicklungen sprachlich verpasst.
00:01:17: Ich liebe
00:01:18: diesen Akzent.
00:01:19: Aber was mich immer wundere ist, dass die Schweizer den Satz beenden mit Oh doch
00:01:24: Ja, ich glaube die Schweizer sind in der Kommunikation sehr höflich und das Otter heißt eigentlich Ich bin jetzt fertig mit Reden.
00:01:37: Und dann ist man ja auch sehr langsam und dann weiß das Gegenüber oder?
00:01:41: Jetzt ist es fertig!
00:01:44: Die Amis haben das falsch verstanden, sie haben noch nicht Otter gesagt sondern sie sagen dem Rotschach
00:01:51: Und du bist Musiker?
00:01:52: Genau.
00:01:53: Ich bin von der Schweiz eigentlich ausgewandert nach Wien zuerst, zwölf Jahre Wien und dann von Wien nach Berlin.
00:02:01: Jetzt hat man verschiedene kleine Homebases.
00:02:06: Das sind ja tatsächlich Schweiz, Österreich und Deutschland... Wie hat das Einfluss auf deinen Songwriting auf deine Musik genommen?
00:02:13: Hört man das?
00:02:14: Ja, ich glaube extrem.
00:02:16: Zum einen glaube ich dass ich einen gewissen österreichischen Einschlag einfach nicht mehr weg kriege obwohl ich zwölf Jahre in Berlin gelebt habe.
00:02:22: aber irgendwie hab ich das Süddeutsche nicht mehr ganz weg bekommen.
00:02:25: Ich weiß einfach nicht warum.
00:02:27: Das andere ist ich glaub dieses dreifachdenken die Wiener also bin tatsächlich durchs Studium halt einfach sehr Wien sozialisiert Und der Wiener hat ja diesen Akkord des Missverständnisses in der Kommunikation.
00:02:38: Das heißt, man spricht eigentlich nie über die Sache selbst sondern man versucht sich auf möglichst vielen Ebenen unterschiedlich miss zu verstehen und das kann politisch, sexuell, sozial natürlich auch sachlich sein und das nennt man dann Wienerschmäh wenn man eigentlich Aussagen macht die man auf möglich unterschiedlichen Ebenenden deuten kann und wenn man Songs schreibt spielt sowas schon eine Rolle weil man natürlich Also das Wichtige auch bei Literatur oder bei vielen Sachen ist, steht ja oft zwischen den Zeilen.
00:03:07: Ich muss dem Zuhörer nicht sagen was er denken soll sondern ich muss dem Zuhöreraum geben manchmal um selber zu denken.
00:03:13: Du hast studiert und du hast das Studium auch abgeschlossen mit einem Dr.
00:03:18: Phil Und du hast seine Dessertation geschrieben über das deutsche Dirnenlied.
00:03:24: also Dirne is ja eine Prostituierte ne?
00:03:27: Genau!
00:03:27: Und hast es mit Bestnote abgeschlossen.
00:03:31: Das finde ich alles ziemlich schräg.
00:03:33: Ja, das ist ziemlich schreckig!
00:03:35: Man müsste natürlich sagen als Künstler müsste man eigentlich rebellieren und alles hinschmeißen oder zumindest nach dem ersten Studienabschnitt abbrechen.
00:03:42: Das stimmt aber wenn man genau hinguckt bei vielen Künstlern nicht gibt ja X-Künstler die ihre Studien erfolgreich beendet haben.
00:03:51: Klar muss ich auch, wir haben jetzt gerade wieder eine Ausführung angeguckt in Nizza und zwar Matisse und dachte etwas hat Matisse eigentlich gelernt.
00:03:59: Jurist!
00:03:59: Also es war wahnsinnig verblüffend.
00:04:01: Goethe war ja auch Jurist.
00:04:02: das ist Wahnsinnig verblüffend wie viele Künstler Juristen waren.
00:04:07: Ich bin kein Jurist aber es ist natürlich nicht total spannende Arbeit gewesen über das deutsche Dirne-Lieg weil du sagst dass richtiges gibt.
00:04:13: also ist ein Thema Manchmal falten einem die Themen vor der Füße und dann ist das eigentlich, man sitzt hier nicht da und denkt ich muss jetzt unbedingt den Doktor machen.
00:04:23: Sondern man hat so ein Thema, das fällt einem vor die Füse und dann denkt man ja es gibt halt diese Formen der Doktorarbeit und dann schreibe ich das Ding noch.
00:04:31: Und weil es schon unglaublich spannend Es hat eigentlich mit geschlechter Narrativen zu tun.
00:04:37: Warum gibt es plötzlich, und da sind wir bei Opa beim Malerei, warum gibt's plötzlich die Farm Fatal in der zweiten Hälfte des Jahrhörers des neunzehnten Jahrhunderts?
00:04:47: Warum wird die Dirne und die Farm fatale zur Kampffigur der Bohem gegen das Bürgertum?
00:04:53: Also ganz klare, anti-bürgerliche Ansage.
00:04:56: Und das ist ein Trend der findet statt in Literatur im Malerei und Opa, eben Biseekarmen Emil Solanana
00:05:05: usw.,
00:05:06: Wedekind Lulu – Das endet dann bei Sternbergs natürlich in Anlehnung an Lulu auch der Blauere Engel.
00:05:13: Und es wird diese Famfatal dieser Vamp kreiert!
00:05:16: Und das gipfelt natürlich eben auch in solchen Liedern die Friedrich Holländer schrieb für Marlene Dietrich.
00:05:24: Ich verschlinge Männer wie Motten, das sind klassische Tieren in Lieder.
00:05:28: Also eigentlich im Prostituierte die Lieder singen.
00:05:31: und die spannende Frage ist warum wird die prostituierte zur Kampffigur einer ganzen Künstlergeneration?
00:05:38: Und diese Wurzeln zu finden, das war wieder deswegen spannend weil dann merkt man plötzlich was ist der Unterschied der Geschlechterrollen im neunzehnten Jahrhundert?
00:05:46: und dass ich einfach familiär spannend will.
00:05:48: Im achtzenden Jahrhundert haben Mann und Frau eigentlich meistens so in Familienbetrieben gearbeitet.
00:05:52: Das heißt, jeder hat mitgearbeitet, jedes Kind hat mit gearbeitet.
00:05:56: Sobald man stehen konnte war man im Betrieb und damit auch in der Öffentlichkeit integriert.
00:06:02: Und jetzt setzt mit der Industrialisierung eine Trennung von Arbeitsplatz Wohnort ein.
00:06:11: Und damit kommt dieses bürgerliche Bild, ich sage ja, mein Menschbruch ist immer so wenn man nichts hat.
00:06:16: und das hatte das Bürgertum nicht weil es hatte keine Chancen auf Macht, auf Politische, keine Chance noch wirklich in Reitung.
00:06:21: Wenn wir nichts haben bleiben zwei Sachen dann bleiben entweder Religion oder Moral.
00:06:26: Das Bürgiertum hat sich vor allem für Religion und Moral entschieden und fordert dann dieses Frauenbild aus zu Hause Mutter allein Zuhause mit den Kindern völlig aus der Gesellschaft verdrängt Und der Vater ist der, der in die Öffentlichkeit geht und sozusagen auch das Geld nach Hause bringt.
00:06:40: Aber dieses Konstrukt gab es im achtzehnten Jahrhundert nicht.
00:06:43: Das ist ein Konstrukt aus dem neunzehnte Jahrhundert!
00:06:46: Und dann zu überlegen, warum sagen jetzt Künstler?
00:06:48: Das brechen wir auf.
00:06:50: Ist natürlich ganz spannend, weil die Prostituiert ist... Die einzige Frau, die einen Job hatte damals.
00:06:56: Also das ist einfach der einzige Frau im Beruf, den es gibt!
00:06:59: Weil du kannst dass Frau keinen Kontor eröffnen.
00:07:01: Du kannst nichts machen.
00:07:03: ja also eigentlich so ein bisschen wie wenn du in Roma Sklave geboren wirst und das natürlich dann wie die Künstlern angefangen von französischen Naturalismus bis hinein in die dreißigere Jahre In Deutschland, wie das widerspiegelt ist, wird künstlerisch mega spannend.
00:07:20: Aber ich merke schon, ich muss zu einem Ende kommen ... Ja!
00:07:25: Deswegen sind dann auch eben vom Buche tatsächlich fünfhundertfünfzig Seiten literarische Untersuchungen geworden für diese Art und Weise.
00:07:32: Ich habe mich tatsächlich ja auch immer wieder journalistisch mit Prostitution auseinandergesetzt.
00:07:36: aber diesen Aspekt, dass tatsächlich der einzige Job den man haben konnte als Frau die prostituierte war.
00:07:42: Den Aspekt kannte ich jetzt noch nicht tatsächlich.
00:07:44: also Das finde ich total interessant.
00:07:47: Ja,
00:07:47: es gibt noch einen anderen Job, aber den hast du nur kurz.
00:07:50: Es ist Dienstmädchen.
00:07:53: Aber das bist eben auch nur kurz weil das ist auch der Standardsfall.
00:07:56: Der Hausherr schwenkert das Dienstmännchen und in dem Moment wo Du schwanger wirst, wirst Du entlassen.
00:08:00: Und dann hast Du eigentlich nur noch den anderen Job zur View.
00:08:03: Richtig!
00:08:04: Interessant finde ich auch, dass du Anfang der Achtzigerjahre angefangen hast Musik zu machen und zwar an einem amerikanischen Westernpiano.
00:08:12: Ich
00:08:12: habe
00:08:13: noch nie von einem amerikanischen Western Piano gehört.
00:08:15: Erklär mir mal was der Unterschied ist zwischen dem amerikanische Western Pianos und dem Klavier?
00:08:18: Es war einfach das billigste!
00:08:24: Mein Onkel hat damals in Kalifornien gearbeitet, also mein Patenonkel war lange drüben und hat dann drübenden Klavier gekauft, aber das war wirklich ein billiges Klavier.
00:08:36: Das allerbilligste Modell und hat es irgendwie geschafft, dass die ... er war bei der Swiss Air und die holländische KLM hat ihm umsonst.
00:08:43: ich weiß nicht ob das heute noch geht.
00:08:44: einfach gesagt ja das Auto und das Klavier.
00:08:46: ah das nehmen wir mit.
00:08:46: das ist gar kein Ding.
00:08:47: das hat man in den Achtzigern noch so machen können.
00:08:50: gesagt du ich hab noch einen Wohnrad und wir kennen uns wir arbeiten ja eigentlich in ähnlichen Betrieben nimmt mir das umsonsten mit und die KLM die Holländer haben ihm das umsonst in die Schweiz geflogen Und ich hab das Klavier gekriegt und man hat dann dem Klavier auch den Flug gemerkt.
00:09:03: Also, dass das natürlich ... Das ist Geflogen!
00:09:07: Es war relativ nah an einem Honki-Tonk.
00:09:09: Das hat mich aber nicht so gestört, weil ich hab da eher angefangen mit Rock'n Roll drauf.
00:09:14: Später gab's ein besseres, wenn man dann ein bisschen Brahms spielt, tut er ihm der Honki Tonk klang doch weh.
00:09:22: Wir wollen unsere Titel anhören?
00:09:24: Kein Problem.
00:09:25: Bei Spotify und Deezer gibt's unsere Playlist, Soundtrack of Life.
00:09:30: Ich war
00:09:30: zwar gerade hier, Roger Stein aus der Schweiz ist bei uns zu Gast Und du hast nicht nur Klavier gespielt sondern Du hast auch Operngesang studiert.
00:09:39: Das heißt du kannst dich hinstellen und eine Oper für uns singen.
00:09:42: Mach mal!
00:09:44: Nein, Mädchen oder Weibchen wünscht Papa Geno sich.
00:09:46: Also natürlich Mozart, Mozart, Zauberflöte geht immer.
00:09:50: Don Giovanni würde auch noch gehen.
00:09:53: ich habe aber immer einfaches Fach gesungen, einfache... Ich war ein guter Buffo!
00:09:57: Man muss auch immer wissen was kann man und was kann nicht.
00:09:59: Und ich war zum Beispiel, ihr merkt das schon.
00:10:02: Ich werde keinen guten Heldentenor abgeben und auch kein gutem Helden-Bariton.
00:10:07: Da fehl' ich mir einfach die helden Seele dafür.
00:10:12: Ja, man muss auch... Man kann nicht gucken!
00:10:14: Man muss auch verlieren können.
00:10:16: Das kann der Buffer.
00:10:17: Der Buffer kann eigentlich ein bisschen überheblich in eine Sache hineinspringen.
00:10:21: Dann springt er mal ins Wasser hinein.
00:10:22: Also ich denke mir immer meine Lieblingsfigur, auch die biblische Lieblungsfigur ist eigentlich Petrus.
00:10:26: Petrus sagt so schau Jesus Geht übers Wasser und ich bin so der Typ, Petrus auch.
00:10:31: Auch kann ich auch!
00:10:32: Und geht zu den halben Weg und merkt scheiße... Dann beginnt er zu zweifeln und dann wird er nach's Platsch.
00:10:38: Ja also das kann ich einfach innerlich total gut nachvollziehen.
00:10:42: Kann mich auch vielmehr mit seinem Petrus identifizieren oder sagen ja ich würde dich nie verraten und ob es ich verrate ich doch.
00:10:48: Also so ist so schlimm jetzt nicht aber dass man mal reinspringt und dann etwas nicht klappt und da kann ein Buch vorgut und das muss man einfach auch wissen.
00:10:57: Bufo ist ja einfach das Humoreszgefach in der Oper und es gibt es aber auch sonst im Theater.
00:11:02: Es gibt eigentlich jeden Theaterstück, wenn man bei den klassischen Theater gibt's immer einen Bufor, dass das Ganze ein bisschen aufweicht ob das jetzt in der Fledermaus der Froschist oder in der Papakino... Und wenn einem das Fach liegt dann muss man auch wissen, habe ich oft im Studium gesehen, dass Leute das gesungen haben oder singen wollten was sie schön fanden singen wollten und man muss aber manchmal dann auch erkennen, was kann ich?
00:11:31: Wofür bin ich der
00:11:32: Typ?".
00:11:32: Und das zu erkennen.
00:11:34: Und dann zu sagen ja... Ich singe halt die schönen Sachen zu Hause!
00:11:39: Ja so wie ich auch weil tatsächlich wenn Publikum ist da und das hat man inwiegend gut gelernt fand ich an der Musikhochschule Die waren da sehr pragmatisch gesagt von dir will das Publikums einfach das und dass nicht Weil sie dir das nicht glauben da ein Heldentenor oder einen helften Bariturm machen würde, würde man mir das einfach nicht glauben.
00:11:58: Ich glaube von der Seele her nicht.
00:12:00: Der Buffer glaubt man immer mehr.
00:12:03: Aber ich habe mal eine Frage.
00:12:05: Du hast ja jetzt tatsächlich promoviert in ... Weiß nicht was es für'n Fach war aber wir haben ja ausführlich darüber gesprochen Literatur wahrscheinlich also Doktorfilm Theaterwissenschaften.
00:12:15: Du bist gelernter Opernsänger und dennoch hast du dich letztlich für den Beruf des Singer-Songwriters entschieden?
00:12:22: Du hättest was gescheites, was rechts werden können und bist dann doch irgendwie den ungewöhnlichen Weg gegangen.
00:12:27: Ja ich glaube das andere waren ... Das wusste ich immer dass ich eigentlich Singer-Songwriter dafür mein Herz brennt.
00:12:33: Also ich fand es unglaublich bereichernd Musik studieren zu dürfen in Wien.
00:12:38: Ich habe aber immer gewusst dass ich das de facto nur als Stufe auf dem Weg zum meinem eigenen Singer Songwriter to machen.
00:12:46: Und da gibt's... Das wurde auch sehr begrüßt.
00:12:49: Also es haben auch Leute gewusst, dass ich nicht Opernsänger werden will und das sich nicht als komplette Karriere anstrebe.
00:12:56: Und das ist übrigens auch das Schwöne!
00:12:58: Ich hatte in Zürich im Konservatorium, wollte ich Musik studieren aber überlegt gesungen oder Klavier... Man muss einfach wissen, Klavier muss man viel mehr üben.
00:13:06: Nein, muss man einfach pragmatisch sehen.
00:13:08: Auch wenn du Klavier studieren willst, auch in Wien hast du die japanische Konkurrenz und die asiatische Konkurenz so hart.
00:13:16: Die spielen dir einfach den Stuhl unter dem Hintern weg, weil sie so technisch gut sind.
00:13:20: Da müsste man so viel üben!
00:13:22: Jetzt kommen wir wieder zum pragmatischen.
00:13:23: Wenn du einen Don Giovanni verkörpern willst, dann will man halt... mein Willeinen Mitteleuropäer der einst, fünfund, achtzig ist und halbwegs Mitteleuropeisch ausschaut.
00:13:33: Da hast Du also schon Vorteile, da musst Du gar nicht so gut singen Und im Gesang kann man zwei Stunden üben pro Tag im Grunde.
00:13:39: Du kannst nicht mehr
00:13:41: Ja, auch sehr nachbarschonend.
00:13:42: Also wie sind deine sicher dankbar wenn du lieber nur zwei Stunden singst als fünf Stunden Klavier spielst?
00:13:47: Absolut und ich wollte einfach noch... Ich wollt irgendein seriöses Musikstudium.
00:13:50: Wenn das alles nicht geklappt hätte, hätte ich vermutlich noch Wiener Oboe studiert.
00:13:55: Weil Wieno-Oboe da nehmen sie dich solange du einen Puls hast.
00:14:00: Weil es gibt ja nur noch drei Orchester auf der Welt die Wieners Oboes spielen.
00:14:04: alle anderen Orkestern spielen französische Und die unterscheidet sich einfach deutlich von den Wienern Oboen.
00:14:10: Und deswegen wollen sie einfach, dass das Instrument und weil es spielen die Wiener Philharmoniker.
00:14:14: Die Niederösterreichischen Tonkünstler und die Viener Symphoniker und die wollen einfach, daß das Instrumen nicht ausstirbt was ich total verstehe.
00:14:20: aber da nehmen Sie einfach jeden!
00:14:22: Wir wollt unsere Titel anhören?
00:14:24: Kein Problem.
00:14:25: bei Spotify und dieser gibt's unsere Playlist soundtrack of life.
00:14:30: Und zu Gast ist Roger Stein aus der Schweiz und der gar nicht in der Schweiz lebt, aber aus der Schweiz kommt.
00:14:35: Und Schweizer Bürger ist haben wir alles schon gelernt und er auch uns Musik mitgebracht hat.
00:14:40: denn jeder der bei uns zu Gast es darf ein Stück Musik mitbringen das ihm irgendwie wichtig ist dass ihn irgendwie beeinflusst hat.
00:14:47: Und was hast du uns ausgesucht?
00:14:49: Ich hab' ausgesuch... Da müssen die Hörer halt durch.
00:14:53: Ja, ich habe ausgesicht ein ganz kurzes Chanson, das ist glaube ich eine Minute dreißig von dem Schweizer Chancenier Money Matter!
00:15:00: Den kennt man jetzt außerhalb der Schweiz vielleicht nicht so aber er hat relativ viel von George Brassons übernommen an Melodie und hat auch ganz kleine Im französischen Yvette Gilbert, eine große französe Champs-Sanière hat man gesagt das Chanson ist ja eigentlich un drame condosé.
00:15:17: Also ein kondensiertes Drama und Manimata ist es gelungen solche Kondensierten Dramen in Chansons zu packen und das macht er sehr gut!
00:15:27: Und eines davon ist eben dieser Alpenflug.
00:15:29: Es sind eigentlich zwei Freunde, die miteinander in den Flugzeug steigen und fliegen.
00:15:34: Der eine ist der Pilot und hinten sitzt der Passagier.
00:15:37: Und der Passager sieht dass das Benzin ausgeht!
00:15:41: Und das sagt er dem Piloten.
00:15:43: Aber weil der Motor so laut ist, versteht es der Pilot nicht und beginnt halt ein Dialog, worin sich beide eigentlich nur fluchen unterhalten.
00:15:51: sie verstehen sich aber nicht und beide Ofen... ich verstehe dich nicht!
00:15:54: Es kippelt, es schaukelt sich so hoch mit sehr schönen lokalen Schimpfwörtern und am Schluss geht das Benzin aus und da gibt's halt die schöne Zeile.
00:16:04: Da auf einmal wird es plötzlich still.
00:16:06: Nämlich wie aus dem Benzin ausgeht, weil das Benzin aufgeht.
00:16:10: und jetzt wo man's hat verstanden, haben sie beide nichts mehr gesagt.
00:16:14: Und als man's jetzt verstanden hätte waren sie beides still!
00:16:19: Das ist ja bei vielen Problemen so.
00:16:21: manchmal schaukelt man sich über einen Sekundärproblem hoch und es steckt sehr viele Beiseite finde ich in so kleinen dramatischen Chancensen.
00:16:29: Das war für mich eines der Chancens die ich unglaublich geliebt habe die mich auch angeregt haben, selber anzufangen auf der ukulele Songs zu schreiben.
00:16:40: Das waren eigentlich meine Vorbilder als.
00:16:42: ich habe ganz klar im Dialekt angefangen.
00:16:44: Wobei es gibt auch wieder Beziehungen zwischen dir und dem Herrn Matta denn es sind keine verwandschaftlichen Beziehung.
00:16:54: Es ist studierter promovierter Jurist gewesen also Hat er tagsüber in der Kanzlei geschuftet.
00:17:03: Er war was Richtiges und dann hat er sich abends hingesetzt und hat seine Songs zum Besten gegeben, promoviert.
00:17:11: Du merkst da gibt es eine gewisse Ähnlichkeit zu dir?
00:17:15: Wobei als Jurist studierte und promovierter Jurist hatte einen ganz anderen Background als du!
00:17:20: Ja stimmt aber es ist wieder typisch weil's gibt glaub wirklich einfach viele Juristen die tatsächlich... Also es ist erstaunlich wie viel Künstler zuerst Jura machen
00:17:29: Echt, also für mich wenig Berührungspunkt.
00:17:32: Aber es ist ja ...
00:17:33: Wir hören rein!
00:17:34: Ja.
00:17:35: Ihr wollt unsere Titel anhören?
00:17:37: Kein Problem.
00:17:38: bei Spotify und dieser gibt's unsere Playlist Soundtrack of Life.
00:17:42: Ich hab ein bisschen
00:17:43: nach recherchiert.
00:17:44: Es gibt auch eine Verbindung zwischen dir und Konstantin Wecker.
00:17:48: Ja, ich bin ja auf seinem Label und wir sind seit, glaub ich jetzt, zwanzig Jahren befreundet.
00:17:55: Und auch sehr schön, weil es hat eigentlich angefangen.
00:17:58: Weil ich hatte ein ganz anderes Projekt.
00:17:59: Ich hatte dieses Wortfrontprojekt mit meiner damaligen Partnerin Sandra Kreisler und der... Konstantin hat mich eigentlich, ich habe ihn kennengelernt.
00:18:09: Ich hab ihm meine Songs geschickt und er hat mich ermutigt auch mal eine Solo-Platte zu machen.
00:18:13: Und er sagt, du übrigen sich gründer in Label?
00:18:15: Ich glaube das war es seit Jahrzehnteilf.
00:18:17: Ich gründe in Labeln und magst du nicht auf meinem Label eine Platte machen?
00:18:21: Das fand ich total schön von ihm und hat mich unglaublich motiviert!
00:18:24: Dann hatte er mich auf Tour mitgenommen dann hat er auch Labeltouren gemacht... richtig, richtig toll und vor allem einfach unglaublich ermutigen.
00:18:34: Man springt ja nicht immer rein sondern man braucht auch Leute die sagen hey voll schön!
00:18:39: Und das finde ich hat zum Beispiel gibt es nicht so viele kurze Exkurs zur Oper.
00:18:44: in der Oper hast du immer wieder dass du das tolle Stars auch unterrichten weil sie nämlich das Feuer weiter tragen und die Flamme weiter geben.
00:18:53: und das hast du in der Liedermacher Szene wenig, weil die Leute sehr oft ihr eigenes Süppchen kochen oder Eitel sind und das nicht so weitergeben oder auch aus Angst.
00:19:04: Und da muss ich schon sagen Konstantin ist einer der wenigen gewesen, der immer wieder andere Künstler gefördert hat und einfach mit auf die Bühne genommen hat, weil er – vielleicht liegt es auch daran – weil er natürlich auch keine Angst haben musste!
00:19:18: andere Leute zu fördern, wenn du es kannst.
00:19:20: Und da habe ich einfach einen unglaublichen Respekt vor ihm und schätze ihn auch immer noch und bin auch stolz dass wir befreundet sind.
00:19:29: Bist
00:19:29: Du nur noch auf seinem Label?
00:19:30: Ich bin immer noch auf meinem Label.
00:19:31: die Platte ist auch auf seinem label.
00:19:33: ja!
00:19:33: Ich
00:19:33: hörte das du an neuer Musik arbeitest und die schon ziemlich weit ist.
00:19:38: Da wirds demnächst wohl was Neues geben von dir.
00:19:40: Du meinst im Herbst?
00:19:43: Ja!
00:19:43: Da gibt's ein neues Album von mir.
00:19:46: Hat es denn auch so einen tollen Titel wie zum Beispiel ein ins dieser Wortfrontalben, das mir dann vom Titel her schon aufgefallen ist.
00:19:55: Lieder eines postmodernen Arschlochs?
00:19:58: Ja, das fanden nicht alle einen guten Titel!
00:20:01: Das freut mich sehr dass du das einen schönen Titel findest.
00:20:03: aber das war ganz lustig weil in Deutschland Radio haben wir gesagt Arschluch kann man doch so aus Begriff nicht bringen und es gab einen großen Gap eigentlich eine große Fallhöhe zwischen deutschen Medien und österreichischen Medien, weil die deutschen Medien haben gesagt ja Arschloch können wir eigentlich so nicht sagen.
00:20:20: Wenn man sich überlegt was Ikim Melitz heute sagt sind das ja nochmal lächerlich.
00:20:26: aber die österreichische Medien waren eben lustig, weil sie haben gesagt Postmodern?
00:20:30: Das ist doch schon wieder vorbei!
00:20:35: Die Österreicher haben sich eher über Postmodern mokiert dann nicht über das Arsch loch.
00:20:39: Und nein, das neue Album heißt sehr positiv und es ist auch sehr positiv.
00:20:43: Obwohl vielleicht ist die Kritik einfach anders verpackt.
00:20:46: Es heißt... Ist nicht schön hier.
00:20:50: Wer dich kennt weiß dass es einen doppelten Boden gibt!
00:20:53: Da gibt's ganz bestimmt... Es gibt natürlich immer ein doppeltem Boden, sonst ist sie erfahrt.
00:20:56: So wie kriege ich jetzt die Kurve von diesem Album über das wir gerade gesprochen hin zu Andy?
00:21:02: Also Apropos Arschloch!
00:21:08: Ich muss weg, ich habe
00:21:09: keine Zeit.
00:21:11: Was hast du uns heute mitgebracht an Musik?
00:21:14: Ich muss aufpassen nicht dass das Abferb oft den Künstlerabferbe nicht mitgebracht habe.
00:21:19: Ich hab mich inspirieren lassen von Roger und seiner Schweizer Herkunft Und habe mich erinnert, der Roger kann auch... Wir haben über WhatsApp miteinander kommuniziert.
00:21:29: Er kann auch genau den Weg nachvollziehen, den ich da gegangen bin weil ich hab das ihn dran teilhaben lassen.
00:21:35: Ich war nicht nur beim Radio, ich war auch mal beim Musikfernsehen bei ONNX TV In der Musikredaktion und wir haben da über Clips und die Musikfarbe entschieden wie wir da senden wollten.
00:21:46: Also falls sich jemand noch erinnerte Das war ein Musiksender, der älter war deutlich als Viva.
00:21:53: Älter als VIVA II und älte als VH-I.
00:21:57: Ganz bewusst wir haben auf die Estätik der Bilder geachtet und auf die Musik dass das eben eine schöne Klangfarbe gibt.
00:22:04: Und irgendwann tauchte als Einreichung auch von einem Plattenlabel Stefan Eicher Den ich so nicht kannte.
00:22:12: Es wurde mir erzählt, später ist er der Sänger von Grauzone gewesen.
00:22:17: Den man aus der neuen deutschen Welle kennt zum Beispiel mit Eisbär.
00:22:23: Ich wollte ein Eisbären sein aber Eisbäre können nicht lieben.
00:22:26: Dann kam er mit diesem Titel rum Ein wunderschönes Video.
00:22:31: das hieß In Wolken Und es ging irgendwie um.
00:22:35: Er hat so wie ich das verstanden habe auf Deutsch Erst Schweizer, er hat aber auf Deutsch gesungen in diesem Fall und hatte ein schönes Liebeslied verpackt in den Titel in Wolken.
00:22:47: Man muss das mal eigentlich anhören, ich möchte heute auch gar nicht über diesen Titel sprechen denn es gab danach noch verschiedene andere Titeln und einen der hat für mich genau definiert was ist Onyx für Musikfernsehen?
00:23:00: wie sieht es aus?
00:23:02: Und wie klingt das?
00:23:03: Es gibt einen Titel der für mich in meinem Empfinden hundertprozentig dazu passt Stefan Eicher zusammen mit Jusso Ndur und sie singen über den Rand der Welt.
00:23:13: Und es ist so eine Mischung zwischen Popmusik und afrikanischer Musik, das wunderbar sich ergänzt und ineinander verschmilzt und einen ganz tollen Titel gibt, der mich ziemlich tief berührt hat.
00:23:26: Den hatte ich jetzt lange Zeit vergessen.
00:23:27: aber als ich im Vorgespräch mit Roger eben über seinen Musikwunsch gesprochen habe da kam mir ist mir das wieder eingefallen und ich muss ganz ehrlich sagen also Stefan Eicher die Platte, wie hieß denn die?
00:23:43: Milvies oder so ähnlich.
00:23:45: Die hat mich wirklich beeindruckt und mitgenommen und lange Zeit beschäftigt.
00:23:51: später hatte er dennoch einen Titel gehabt der mich auch mitgenommen hat.
00:23:55: Das war Taxi Europa mit Herbert Grünenmeier und Max Gaseh aus Italien und sie haben Dreisprache gesungen.
00:24:03: Stefan hat den französischen Part übernommen, der Max hat den italienischen und grüne Meier natürlich Deutsch.
00:24:09: Also da gibt es viel Europa- und Weltmusik ohne jetzt sehr aufdringlich zu sein in seinem Titel.
00:24:17: Kennst du den Titel?
00:24:18: Taxi-Europa kenne ich!
00:24:19: Den anderen Titel kann ich nicht.
00:24:20: Ich kenne von Schlechern Eicher so Hemmungen auch wieder vom Manimata gecovert oder Degenierung B. Und ich habe zwei Platten aber die sind noch so... Also richtige Platten, keine Skills.
00:24:33: Bin ich es?
00:24:34: Genau!
00:24:34: Ja also ich fand den toll.
00:24:36: Jérôme weiß ich schon kennt ihn nicht.
00:24:37: da ist was verpasst.
00:24:38: jérômen musst du mit mal anhören und das empfehle auch unseren Hörern
00:24:42: in der Playlist.
00:24:42: Das habe
00:24:42: ich ja da umzulernen verstehst du?
00:24:45: Ich lerne ja nur von den Besten.
00:24:47: Ja
00:24:47: müssen sie mich eigentlich bezahlen dafür.
00:24:50: Stattdessen ist die Arschloch ja.
00:24:53: Wir
00:24:56: hören rein...
00:25:02: Roger Stein ist bei uns zu Gast und jetzt fehlt ja nur noch einer in der Reihe, der sein Musiktitel vorstellen darf.
00:25:10: Das bin
00:25:10: ich.
00:25:10: Ja das wäre der Max aber der Max ist heute nicht da.
00:25:12: deswegen sage ich mal Jerome du hast sicher auch was dabei gehabt.
00:25:15: Und es war von Kate
00:25:16: Busch!
00:25:17: Was denkst Du?
00:25:17: Was habe ich mir da ausgesucht?
00:25:19: Von Kate Bush gibt es so viele Titeln und ausgesprochen tolle Titel.
00:25:22: Ich kann das nicht raten.
00:25:23: Dann rat trotzdem.
00:25:25: Du hast mitgebracht mit Peter Gabriel Don't Give Up.
00:25:27: Nein hab' ich nicht.
00:25:29: Das wäre auch gemein, den ich mitbring.
00:25:32: Ich hab mir Cloudbusting ausgesucht und ich habe dazu gar keine große Geschichte.
00:25:37: Es erschien in der Niveau.
00:25:39: Da war ich noch ziemlich jung.
00:25:40: Ich fand es einfach geil mit den Geigen und hab mir das deswegen ausgesuchten.
00:25:44: Mehr hab ich eigentlich nicht heute dazu zu erzählen aber ich bin mir ganz sicher dass du noch ein paar Sachen über den Titel weißt.
00:25:50: Über CloudBusting jetzt auch ne?
00:25:54: Keit hat ganz andere viele tolle Sachen gemacht.
00:25:57: War Cloudbusting nicht einer der Titel, die jetzt unlängst nach zwanzig Jahren oder fünfundzwanzig Jahre wieder in den Charts waren?
00:26:05: Weil er in einer Fernsehserie eine unglaubliche Rolle spielte.
00:26:10: Wie hieß denn diese Fernsehe-Serie?
00:26:11: Die lief bei Netflix.
00:26:13: Stranger Things.
00:26:16: Tatsächlich wurde der Titell da gefeaturet und dann ist er ruckzug in die Charts geschossen.
00:26:20: wie verrückt ich glaube es mindestens top ten gewesen, wo genau kann ich nicht sagen und das war halt eine dieser.
00:26:27: heutzutage kannst du musik.
00:26:30: radio macht nicht immer unbedingt nur die hits sondern tatsächlich ist die verbindung zum film oder zu fernsehserien relativ eng geworden und du kannst auch durch solche sachen tatsächlich wieder titel alte titel Aber eben auch neue Titel wieder an die Charts bringen.
00:26:47: Da gibt es speziell bei Stranger Things mehrere Beispiele, eins davon Cloudbusting von Kate Busch.
00:26:53: und
00:26:54: du bist glaube ich ziemlich verliebt in Kate Busche oder?
00:26:56: Ich
00:26:56: war mal ziemlich verlibt ja!
00:26:58: Ich habe das schon erzählt.
00:27:00: man kriegt hier dann als Radiojournalist.
00:27:02: damals war ich bei RTL Radio als Volontär also sprich in der Ausbildung zum Journalisten Und hatte gute Beziehungen zu allen Plattenfirmen.
00:27:11: Wolltest du sie haben?
00:27:12: und er hat sich einfach nur kaputt gelacht über dich, als du gesagt hast dass du sie gerne mal interviewen möchtest?
00:27:19: Ja ohne echt!
00:27:19: Ich wollte sie nur interviewen.
00:27:23: Tatsächlich ja ich habe sie nie zum Interview gekriegt.
00:27:26: Später hab' ich dann erfahren Sie ist glaube nicht so.
00:27:29: der Freund von Interviews war nicht persönlich gemeint.
00:27:32: Okay, hast ja noch mal Glück gehabt.
00:27:33: Roger, hast du in der Beziehung zu einer Musik von Kate Bush?
00:27:37: Weniger schätze ich aber jetzt zum Beispiel nicht so wie es zu anderen... Sie wär mir jetzt beim meiner Aussuch, bei meiner Titelwahl heute nicht eingefallen.
00:27:45: Weil da war ich... Ich hab tatsächlich ein bisschen geschwankt zwischen diesen ganz frühen Titeln, die mich beschäftigt haben aber dann hatte ich auch eine totale Queenphase wo ich insbesondere von den unbekannten Alben, also man weiß ja nicht Roger Taylor hat ja auch drei tolle instrumentale Alben gemacht.
00:28:02: Die fanden mega klingen!
00:28:05: Da habe ich mir noch überlegt, ob ich was aussuche.
00:28:09: Aber das hab' mich eigentlich, da bin ich erst später drauf draufgestoßen.
00:28:12: Das finde ich aber auch schön, wenn du bei Künstlern eintauchst und etwas mehr suchst – und dich mehr damit beschäftigst!
00:28:18: Wenn sich das dann so verzweigt sowie die Ardern eines Blattes, dass du merkst, ah da gibt es noch viel, viel mehr….
00:28:25: Ja gut, also ich glaube, wenn man Musik macht und liebhaber ist, dann ist man natürlich sehr gleichzeitig Produzent und Fan immer auch.
00:28:34: Also natürlich bin ich von ganz, ganz vielen Leuten auch immer Fan.
00:28:37: Das ist ja normal.
00:28:39: Ich hab ja tatsächlich als Jugendliche auch Bands gehabt, von denen ich Fans war.
00:28:44: Aber ich habe dann bald bemerkt... Meine oberlieblingsband habe ich auf jeden Tisch in der Schule geschrieben und dahinter wurden es immer mehr.
00:28:52: Plötzlich tauchte der Keyboarder vom Band aus, der rausgeflogen war.
00:28:57: Dann tauchten eine deutsche Band auf, dann tauchta noch ne weite englische Band auf Und das wurden immer mehr und ich wusste gar nicht mehr, wer ist denn mein absoluter Lieblingskünstler?
00:29:06: Und irgendwann fing ich an zu denken... Das schränkt mich eigentlich ein bisschen ein.
00:29:10: Wenn ich mich nur auf diese Lieblinkünstler konzentriere, verliere ich andere Künstler total aus dem Fokus!
00:29:17: Was ich gar nicht wollte, denn ich war immer sehr interessiert an allen möglichen Musikrichtungen und deswegen kann ich heute sagen Ich habe gar keine Lieblingsband.
00:29:23: Nein aber du kannst natürlich... Aber das ist ja eigentlich das was du machst.
00:29:26: Man beschäftigt sich doch mit etwas.
00:29:27: Das ist ja das Gleiche wie wenn man sich mit einem Auto oder mit Werken beschäftigt.
00:29:31: Man kippt mal rein, man kann ja nicht immer gleichzeitig alles anhören Und dann der Nächste und dass es ja eigentlich bereichern Und dann wieder neue Perspektiven und vielleicht kommt man nach zehn Jahren auf den auf das alte was einen beschäftigt hat zurück Und zieht das unter anderem Perspektiven?
00:29:46: Dafür gibt es auch Beispiele bei mir, zum Beispiel Jerome genau.
00:29:50: So wie ich mich z.B.
00:29:51: mit Clannad einer irischen Band beschäftigt habe und dann merkst du plötzlich, oh, da hat ja die eine ... heißt Nja, die hat dann auch einen Hit gehabt und dann gibts noch mal ihre Brennern und dann gibt's noch die und dann verzweigt sich das.
00:30:03: Es ist eine tolle Sache, ja.
00:30:05: Aber bei mir gibt es ganz konkrete Debitels.
00:30:07: die fand ich als Jugendlicher toll aber eben nur die Songs die auf dem roten Doppelalbum drauf waren.
00:30:13: mit den blauen hatte ich so ein bisschen meine Schwierigkeiten und die Alben die ab neunzehntes sechszig entstanden sind waren auch ein bisschen schwierig für mich als Kind denn gab das tatsächlich vor weiß ich nicht sechs sieben acht Jahren Band in Holland, die Analogs haben sich auf die Fahnen geschrieben.
00:30:31: Wir spielen die Beatles-Musik dieser Alben, die sie nie live gespielt haben so live wie sie im Studio aufgenommen worden sind.
00:30:38: also tatsächlich Noten, Instrumenten und was ich nicht alles gerecht das waren nicht eine Beatles Coverband sondern Sie haben das quasi als klassisches Werk genommen Alles notiert, was sie hatten und haben es mit riesiger Band auf die Bühne gebracht in einer unglaublich tollen Qualität fast so wie auf Platte.
00:30:58: Und das hat mich ganz neu zu den Beatles gebracht und ich habe viele, viele schöne Sachen entdeckt, die vor allem auf den späteren Beatles-Platten passiert sind.
00:31:07: Ich hab überhaupt erst mal erkannt, welchen Input Sie in die moderne Popmusik hatten oder auch auf die moderner Pop Musik.
00:31:17: Das ist mir erst tatsächlich sehr spät klar geworden.
00:31:19: Roger Stein war bei uns zu Gast, oder?
00:31:22: Und kommt aus der Schweiz ist Musiker!
00:31:24: Dankeschön dass du bei uns warst und ein bisschen uns über dein Leben erzählt hast und vor allem wünsche ich dir viel Erfolg mit dem neuen Album das er im Herbst auf den Markt kommt auch in Deutschland vermute ich und in Österreich und vor allen natürlich in der Schweiz.
00:31:36: oder und
00:31:42: ich schlag vor auch weil der Max heute gefehlt hat Wir laden den Roger noch mal ein, wenn sein neues Album draußen ist.
00:31:48: Oder kurz bevor oder kurz danach?
00:31:49: Wenn du Lust hast...
00:31:51: Mega!
00:31:51: Ich finde das total cool zweilig mit euch.
00:31:54: Vielen Dank.
00:31:54: Alles klar.
00:31:55: Mach's gut.
00:31:56: Tschüss.
00:31:57: Das war
00:31:58: es für diese Woche.
00:31:59: Nächste Woche sind wir wieder für
00:32:01: euch da Mit einer
00:32:02: neuen Folge von
00:32:03: Soundtrack of Life
00:32:04: Geschichten
00:32:05: die das Leben schrieben.
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